Die Band

Jack’s Mannequin besteht aus vier Bandmitgliedern:

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Bobby ‘Raw’ Anderson [mehr...]
Jonathan ‘Dr. J’ Sullivan [mehr...]
Jay McMillan [mehr...]

Allgemeines über Jack’s Mannequin

„Meine Vergangenheit ist meine Vergangenheit, und in vielen Songs auf The Glass Passenger geht es genau darum. Aber es ist auch ein Versuch, von ihr loszukommen. Grundsätzlich ist es ein Album darüber, über etwas hinweg zu kommen, und ich möchte, dass die Menschen meine Songs als das hören, was sie sind, nicht als Zeugnis meines Kampfes gegen mich selbst.“
Was Andrew McMahon hier so aufgeklärt vertritt, ist vielleicht leichter gesagt als getan. Denn wie so oft bei persönlichen Katastrophen, kann der Betroffene viel eher mit seiner Situation umgehen, als derjenige, dem man davon erzählt – allein, weil er es muss. Aber um das verständlich zu machen, müssen wir einen näheren Blick auf Andrew McMahon werfen. Wer ist dieser Mann, von dem man hierzulande noch kaum etwas gehört hat, und was ist eigentlich passiert?

Andrew McMahon, aufgewachsen im sonnigen Orange County, Kalifornien, war bis 2004 der Sänger und Hauptsongwriter des Punkpop-Quintetts Something Corporate. Zurückgekommen von einem schier endlosen Tourschedule, hatte er einen Haufen Songs für ein Soloprojekt in der Tasche und schloss sich mit einigen alten Freunden kurz – darunter Mötley Crües Tommy Lee und der Producer Jim Wirt. Alles lief bestens, und im Juni 2005 hatte er sein Solodebüt Everything In Transit unter dem Namen JACK’S MANNEQUIN so gut wie im Kasten. Aber das Schicksal fragt nicht nach dem passenden Moment, und just an jenem Tag, als das Mastering abgeschlossen war, kam die furchtbare Diagnose seines Arztes: Leukämie und sofortige Chemotherapie für den damals 22-Jährigen. Schlimm genug, aber erst der Anfang. Ein schwere Lungenentzündung, als Folge der Therapie, brachte ihn an den Rand des Todes und Andrew schwebte tagelang in akuter Lebensgefahr. Währenddessen erschien das von der Kritik hoch gelobte Everything In Transit und spielte sich auf Anhieb auf Platz 37 der Billboard Top-200.
Ein Jahr lang zog sich der schwere Kampf Andrews hin, inklusive einer Knochenmarkstransplantation, festgehalten in einer berührenden Filmdocumentary, dann war er dem Knochenmann endgültig von der Schippe gesprungen.

Jack's Mannequin - The Glass Passenger „Es geht auf The Glass Passenger nicht um den Krebs, es geht vor allem um die Heilung“, stellt Andrew klar. „Ich habe versucht, mit Hilfe der Musik Ordnung in das zu bringen, was mir passiert war.“ Daher rührt wohl auch der deutliche Lebenswillen, der das Album durchzieht wie ein Generalthema. So bringt die erste Single The Resolution die gesamte Erfahrung, noch einmal davon gekommen zu sein, auf den Punkt und trifft den Kern dessen in wenigen Refrainzeilen besser, als ein ganzes Buch es könnte: I’m alive / But I don’t need a witness / To know that I survive / I’m not looking for forgiveness / Yeah I just need light / I need light in the dark as I search for the resolution.
Dieser Grundton der bedingungslosen Lebensbejahung durchzieht auch die anderen Songs, etwa das schwere und kraftvolle Swim, in dem es um den Kampf um das Gute im Leben um jeden Preis geht. Oder das gelöste American Love, ein Mitsing-Song allererster Güte, ebenso wie das pulsierende Spinning, das über einen mitreißend euphorischen Refrain verfügt.

Aber die wahre Kraft des Albums besteht darin, dass es Andrew gelingt, über den autobiographischen Charakter hinaus zu gehen und die Songs so anzulegen, dass sie Allgemeingültigkeit gewinnen. „Ich will die Leute ansprechen, wenn ich einen Song schreibe“, erklärt er. „Die Idee der Verbindung mit den Fans ist immer Teil meines Songwritings gewesen. Ich versuche meine Erfahrungen so auszudrücken, dass sich auch jemand, der in einer völlig anderen Situation steckt, damit identifizieren kann. Ich wollte kein Album machen, das exakt beschreibt, was ich durchgemacht habe, sondern das mein Gefühl währenddessen beschreibt.

The Glass Passenger entstand im Laufe der vergangenen zwei Jahre und wurde von Jim Wirt (Incubus, Hoobastank) produziert, der schon den Vorgänger betreute. In dieser Zeit sind JACK’S MANNEQUIN viel unterwegs gewesen. Mit der Tour for the Cure besuchten sie 22 Städte in den USA und fuhren $125.000 Spende für die Dear Jack Foundation ein, die Andrew zugunsten der Krebsforschung ins Leben rief. 2007 waren JACK’S MANNEQUIN auf allen größeren US-Festivals zu sehen, einschließlich Summerfest und Lollapolloza, und lieferten zudem ein inspiriertes Cover von John Lennons „God“ für den Sampler Instant Karma: The Campaign to Save Darfur ab. Man sah sie ebenso auf dem Coachella, dem Bamboozle und auf der Mainstage der Vans Warped Tour, bevor sie im vergangenen Sommer mit Paramore auf Tour gingen.

Nicht nur wegen seines Schicksals, auch wegen seines gelungenen Albums schätzt Andrew sich als glücklichen Menschen ein: „Das Album stellt einen Schlussstrich unter ein schweres Kapitel dar“, bestätigt er. „Es war eine schwere Zeit, in der es aber auch eine Menge Hoffnung gab. Diese Zeit schweißte mein Leben und meine Musik zu einer untrennbaren Einheit zusammen, und dass das Album jetzt erscheinen kann, macht mich glücklicher, als irgendjemand sich vorstellen kann.“

Andrew McMahon

Gesang/Klavier

Andrew McMahon Andrew McMahon ist der Gründer von Jack’s Mannequin. Bevor Andrew Jack’s Mannequin ins Leben gerufen hat, spielte er in einer Band namens Something Corporate, welche es derzeit nicht mehr aktiv gibt. Eigentlich war Jack’s Mannequin als ein Soloprojekt von Andrew McMahon angedacht, allerdings ist es dabei, wie wir nun wissen, nicht geblieben.
Im Jahr 2005 wurde Andrew McMahon Leukämie diagnostiziert, welche er jedoch nach langem Kampf besiegen konnte und nun wieder vollständig genesen ist. Während dieser Phase seines Lebens gründete er die Wohltätigkeitsorganisation mit dem Namen Dear Jack Foundation, welche primär Kinder untersützt, denen Leukämie diagnostiziert wurde.
Andrew ist bekannt für seine sich immer ändernde Haarstyles, seine Vorliebe für Jägermeister, seine unzähligen Tatoos sowie für seine Neigung sehr häufig den Himmel in seinen Liedtexten zu erwähnen.

Bobby ‘Raw’ Anderson

Gitarre/Gesang

Auch Bobby ‘Raw’ Anderson spielte zuvor bei Something Corporate, wo er auf Andrew McMahon traf, welcher ihn anschließend in die Band Jack’s Mannequin holte.

Jonathan ‘Dr. J’ Sullivan

Bass / Gesang

Jonathan ‘Dr. J’ Sullivan spielte vor seinem Debüt bei Jack’s Mannequin in den Bands Rockbot und Waking Ashland. Jonathan ist berüchtigt für seinen hohen Alkoholgenuss.

Jay McMillan

Schlagzeug

Über Jay McMillan ist nur sehr wenig bekannt, verschwindet er doch nach den Konzerten sofort immer im Tourbus…

3 Kommentare zu “Die Band”

  1. Lydia sagt:

    hey.
    ich wollte mal fragen woher der name JACK’S MANNEQUIN eigentlich kommt. ich kanns nicht herausfinden ):
    vielen vielen dank!!
    lydz

  2. Unsaid sagt:

    also ich kann nur sagen, dass mannequin im französischen schaufensterpuppe bedeutet.
    aber wie diese idee oder so kam, weiß ich leider auch nicht-

  3. helen sagt:

    jack`s mannequin ist die kombination aus dem liedtitel “dear jack” und dem bandnamen “black mannequins”, der andrew mcmahon eingefallen ist, weil er feststellte, dass es fast keine dunkelhäutigen schaufensterpuppen gibt

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